GAY BALLETT-SEX SMALLTALK
Thema: Teil 1 - Einführung und kurzer Überblick
Es gibt zwei Dinge die ich liebe - Boys und Ballett. Bringt man beides zusammen schwebe ich im 7.Himmel!! Vielleicht fühlt ihr ja bereits ähnlich, wenn nicht könnte es sein, daß ihr durch meine Zeilen dafür Interesse entwickelt. Ich plane in mehreren Beiträgen über meine eigenen Erfahrungen in Bezug auf "(Gay)Sex in der Ballett/Tanzszene" zu berichten, was nach aktuellem Stand in etwa so aussehen wird:
- Teil 2a: Verliebt in den Ballettlehrer
- Teil 2b: Verliebt in den Ballettlehrer - Fiktive Sex-Story
- Teil 3: Sexuelle Möglichkeiten in meiner derzeitigen Ballettklasse
- Teil 4: Was sexuell auf mehrtägigen Ballett-Workshops möglich ist
Heute gebe ich nur eine kleine Einführung, mit wenig sexuellen Details. Es soll euch lediglich einen Einblick in die Ballettszene geben wie ich sie wahrnehme, bzw. wie ich als Trans* im Ballett überhaupt aufgenommen wurde.
Zuerst einmal möchte ich auf das typische Vorurteil eingehen, daß im Ballett so und so jeder Typ gay ist - das ist völliger Quatsch! Über die Jahre die ich nun Ballett ausübe bin ich mit sehr vielen männl. Tanzschülern in diversen Ballettschulen, bei Workshops, alternativen Ballettkursen oder anderen Dancing Events in Kontakt gekommen. Natürlich öffnen sich die Boys nicht sofort und geben ihre Sexualität preis, um so persönliche Dinge zu erfahren benötigt es Vertrauen.
Mit der Zeit äußerte sich für mich ein deutliches Bild männl. Sexualität im Ballett, was sich wie folgt zusammensetzt: 60% sind hetero, bleiben somit 40% Gays. Das spaltet sich aber noch in die gays auf, mit denen auch sexuell was geht wo ich letztlich auf 15% komme. Bedeutet, nicht jeder gay ist willig auf ein Sex Date, wobei sich 15% nicht als wirklich viel darstellen mag.
Aber lasst euch davon nicht täuschen, 15% bietet immer noch genug Auswahl an Boys was mir ermöglicht in unserer Ballettklasse Boys zum Sex zu daten, bzw. auf mehrtägigen Workshops geht auch stets was. Dazu möchte ich jetzt allerdings nichts weiter schreiben, denn dazu werde ich zwei separate Berichte schreiben...;)
Ihr seht das Vorurteil stimmt nur in gewisser Weise, dennoch bietet Ballett für Gays eine größere Möglichkeit Boys zu Daten als anderen Orts.
Für mich war es schon immer ein Traum aktiv Ballett zu lernen, nur konnte ich das lange Zeit nicht - wegen meiner bewegten Vergangenheit...you know! Vor Jahren bot sich mir die Möglichkeit damit anzufangen, jedoch N I C H T (!!!) als (Trans)Frau. Damals war es mir nur möglich als Boy mit dem Tanzen anzufangen, weshalb ich auch heute zu 90% Ballett als Ballerino (also männl. Tänzer) ausübe - somit bin ich NICHT Jennifer, sondern JAY beim Ballett!!!. Allerdings werden in meiner Ballettklasse immer mehr die Vorzüge meiner Trans*-Zugehörigkeit gesehen, da sich tänzerisch so neue Möglichkeiten bieten. Das heißt, daß ich ab und zu auch als Ballerina in der Mädchenklasse unterricht werde - eine nette Abwechslung.
Als Abschluß schulde ich euch noch eine Erklärung woher meine Leidenschaft fürs Ballett überhaupt kommt. Vererbt habe ich ein Tanz-Gen nicht bekommen, in der Familie interessierte sich niemand fürs Ballett. Ich war 12 und wir besuchten mit der Schulklasse das städtische Theater um das Ballett "Der Nussknacker" zu schauen - das war mein allererster Kontakt mit Ballett überhaupt! Ich war sofort geflasht von der Atmosphäre, der Musik, den Bewegungen der Tänzer*innen, den farbenfrohen Kostümen und fand es inspirierend ein Teil solch einer Gruppe zu sein. Von da ab interessierte ich mich fürs Ballett und fand heraus wie man durch hartes Training seinen Körper in Sachen Körperbeherrschung, Flexibilität, Balance, Kondition und Ausdauer ans Limit pushen kam. Für mich stand fest - DAS MÖCHTE ICH LERNEN!
Durch mein Schwulen-Outing war mein Verhältnis zu meinen Eltern bereits angespannt, als ich damit kam das ich mit Ballett anfangen will, wurde ich nur ausgelacht - es wurde mir schlicht verboten! Dies hielt mich nicht davon ab es heimlich zu tun, jedoch musste ich feststellen wie kostenintensiv Ballett ist: Unterricht, Kleidung und anderes konnte ich mir finanziell nicht leisten. Mein Traum war also geplatzt...;(
Auch heute ist Ballett ein sehr kostspieliges Hobby was ich mir aber leisten kann. Ein Problem besteht eher darin, da ich erst mit fast Ende 20 anfing, kann mein Körper nicht mehr das tun, was er in jungen Jahren hätte leisten können - was Flexibilität betrifft. Ein Spagat auszuführen ist mir anatomisch leider nicht möglich, aber die Basics und vieles mehr ist mir durch intensives Training dennoch möglich.
Ihr seht also das ich durch mein Verständnis für Kunst zum Ballett kam und mein Einstieg rein gar nichts mit einem sexuellen Gedanken zu tun hatte. Was sexuell möglich ist wurde mir erst nach und nach durch meine Mitschüler "vermittelt"...;) Erwähnen sollte ich noch das zumindest meine Mum mittlerweile großes Interesse für mein Ballett aufbringt, meinen tänzerischen Weg verfolgt und mich sehr unterstützt - ich wünschte mein Papa würde dies auch tun, aber für ihn ist das nur "sinnloses Rumgehupfe" was Männer nicht tun sollten...SHAME!!!
Als kleiner Einblick soll es das gewesen sein. In den kommenden Beiträgen verspreche ich euch, das ich mit sexuellen Ausführungen nicht sparen werde - ich weiß doch was I H R lesen wollt...;)
Letzlich möchte ich mich noch als Jay (Ballerino) auch bildlich vorstellen - ihr sollt ja nicht nur lesen, sondern auch was zum gucken haben...;)
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